Oberflächenbehandlung

Eine schöne Oberfläche erhält man, wenn das Holz kurz mit Wasser abgespült wird und dann mit dem Heißluftfön getrocknet wird. Hierbei richten sich durch die Feuchtigkeit und den relativ schnellen Trocknungsprozess auch die kleinsten Splitter auf. Dann kann anschließend mit Satinierband oder ähnlichem Schleifmaterial ( kein Schleifpapier !!! ) gründlich abgeschliffen werden. Je nach Wunsch kann der Vorgang mehrmals wiederholt werden.

 

Zum Abschluss das Holz mit leicht angewärmtem Bienenwachs 1-2 mal einreiben und mit der Wurzelbürste gründlich polieren. Je nach Neigung bieten sich auch verschiedene andere Wachse oder Öle an.

 

 

Eine sehr gute Grundlagenfibel zur Oberflächenbehandlung kann man unter http://www2.dick.biz/download/pdf/oberflaechenmittel-1.pdf  kostenlos im Internet erhalten.

Hier werden auch die verschiedenen Mittel ausführlich erläutert.

 

 

 

 

 

 

Es geht auch ohne Spax-Schraube

Gerade für historisch korrektere ( wenn auch nicht völlig authentische ) Holzmöbel möchte man ja auf die allseits beliebte Spax-Schraube verzichten. Für Leute, die sich nicht so gerne mit Verzinken und Schwalbenschwanz-Sägen befassen möchten, gibt es auch noch die guten, alten Holzdübeln in verschiedenen Durchmessern.

 

Einfach in der entsprechenden Dicke vorbohren ( macht man bei Spax ja auch ), hier nur halt etwas dicker,  einleimen und dann den Holzdübel einschlagen, ( darf ruhig einige Millimeter überstehen, wenn die Holzdübel am Ende angefast sind. Dann kann man den Überstand mit einer Dübelsäge ( oder sehr vorsichtig mit einer Japan-Säge ) entfernen und hat eine schöne glatte Oberfläche.

Alternativ kann man die Bohrungen auch von innen ansetzen und nicht ganz durchbohren. ( evtl. muss dann der Dübel vorher gekürzt werden ) und das Werkstück dann zusammensetzen.

Dann sieht man überhaupt keine Verbindung. ( so hab ich das bei dem „Barfach“ am großen

Webrahmen gemacht. )

 

Die Holzdübel gibt es in der Standard – Ausführung in jedem Baumarkt, und sind auch wunderbar um kleinere Astlöcher auszubessern oder einen Riss zu verstärken. Im Fachhandel gibt es auch spezielle konisch geformte Holzdübel, sowie die entsprechenden Bohrer zum Vorbohren. Oder man kauft Rundstäbe und sägt sie sich auf die erforderlichen Länge ab.