Über uns

 

Unsere Geschichte hat im Jahre 1995 wie bei so vielen ganz profan mit dem Besuch eines Mittelalterlichen Spectaculum in Borken angefangen.

4 Wochen später ging es dann schon in improvisierter Gewandung ( Judohose, Piratenhemd, Wickelkleid und Ledergürtel ) zum nächsten Markt, wo wir dann ( trotz der Kleidung ) direkt

vereinnahmt wurden. Man lernte nette Leute kennen, und schon war man auf dem nächsten Markt schon mit einem kleinen Zelt dabei. Irgendwann wurde das Zelt größer und es kam mehr Ausrüstung dazu ( Jubel, wir durften endlich aus dem Iglu-Zelt raus ). So ging es dann weiter, irgendwann als eine Hälfte von „Helenas Knechten“, aus denen nachher „Helenas Knechte und Nicolais Vasallen“ wurden, woraus sich dann unser Familienlager entwickelte.

 

Aber auch da war die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, denn nachdem wir  uns mehrere Jahre in der Hochmittelalterszene getummelt hatten, kam der historische Rückschritt im Jahre 2007. Wir wandten uns der Frühmittelalter-Szene des Nordens zu (Vielen Dank noch mal an die Missionierung durch die Allvölker vom Bremecker Hammer,  Jungs und Mädels, Ihr habt ganze Arbeit geleistet!! ). Also neu informieren, wer trägt was zu welcher Zeit, Schmuck, Stoffe, Kleidung, etc. Und dann natürlich auch die Sachen umsetzen.  Also ging es ans Bücherwälzen, Internet-Seiten durchforsten und natürlich Fachsimpeln auf den Märkten, wobei das letzte am meisten Spaß gemacht hat. Schließlich kam nach der Theorie die Praxis. Die schon fürs Hochmittelalter erworbenen Fähigkeiten vom Nähen in Stoff und Leder, Schreinern und Basteln, Brettchenweben usw. wurden zu den Wikingern gebracht und einiges Neues ( z.B. Naalbinding ) kam dazu.

 

Mittlerweile sind wir auf den meisten Veranstaltungen nicht alleine unterwegs sondern haben uns mit den Bilicis aus Düsseldorf zusammengeschlossen. Das hat dazu geführt, dass wir uns von einem ehemaligen klassischen Heerlager zu einem durchaus sehenswerten Handwerker-Lager entwickelt haben und wir haben uns in Holz, Leder und Textiles gut eingearbeitet.

 

Zusammen sind wir auch qualitativ sehr weit vorangekommen, so dass wir seit ein paar Jahren auch mit gutem Gewissen an Museumsterminen teilnehmen können. In diesem Jahr konnten z.B. 10 Tage in Haithabu verbringen und die Handerwerker-Tage im Oerlinghausener Freilicht-Museum genießen.

 

 

 

Wir sind

Nicolai

Unser Namensgeber 

 

 

Alia

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(im richtigen Leben: Yvonne)

 

im rechten Licht betrachtet alleinerziehende Mutter von 2 Kinder ( eines ist 17,  das andere 46 Jahre alt ),

 

Sie hat in mühevoller Arbeit fast unsere gesamte Gewandung genäht und auch die Borten und Verzierungen gefertigt.

Neben Nähen,Sticken, Brettchenweben, Naalbinding widmet sie sich der Heilkunst, wenn ihre Männer mal wieder mit dem ein oder anderen Wehwehchen ins Lager kommen.

 

 

 

Svarti

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    (im richtigen Leben: Carsten oder Schwatten)

 

Händler, Bogenschütze, Koch, Wasserträger, Tischler und was sonst noch so alles anfällt und zu erledigen ist. Zuständig für die dummen Sprüche im Lager und immer bereit neugierigen Besuchern das Mittelalter auf die eine oder andere Art näher zu bringen.